Schwarzer Donnerstag: Ein Jahr Empörung
Ein Jahr danach sind die Erinnerungen an den Schwarzen Donnerstag immer noch äußerst lebendig. Ein Bekannter schickte mir den Link zu einem Video mit den Worten “schau dir mal an, was gerade in Stuttgart los ist!” Fassungslos schaute ich mir die brutale Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten an. Politik hatte mich nicht interessiert, von dem Protest gegen Stuttgart 21 und dem Projekt selbst wusste ich so gut wie nichts, aber zu sehen, wie hemmungslos Knüppel, Pfefferspray und Wasserwerfer gegen Mitmenschen eingesetzt werden, veränderte schlagartig meine Welt.
Die unterschiedlichsten Gefühle explodierten in mir. Zorn darüber, wie Uniformierte das Gewaltmonopol rücksichtslos missbrauchten. Trauer, Entsetzen und Mitgefühl, die Schmerzen der Opfer konnte ich an der eigenen Seele wahrnehmen. Fassungslosigkeit, wie so etwas Unfassbares ganz in der Nähe, mitten in der heilen Welt, geschehen konnte. Ohnmacht, weil ich sah, dass ich keine Möglichkeit hatte, zu helfen, den Wahnsinn aufzuhalten.
Rückblickend weiß ich sehr wohl, dass sich dieses Gefühlschaos am trefflichsten als Empörung beschreiben lässt, allein, Stéphane Hessels Buch war mir noch unbekannt.
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Primer aniversario del Jueves Negro
Mañana será el primer aniversario del Jueves Negro, llamado así por la carga policial muy violenta ejercida contra manifestantes pacíficos en Stuttgart, la capital del estado de Baden-Wurttemberg en el suroeste de Alemania.
Ese día estaba prevista la tala de árboles para llevar a cabo el proyecto ferroviario Stuttgart 21. Miles de manifestantes corrieron al parque Schlossgarten (jardín del castillo) para proteger a los árboles y protestar contra el proyecto. La policía trató de desalojar el parque, reprimiendo a los manifestantes- entre ellos niños y ancianos – con porras, aerosol de pimienta y tanques de agua.
Quedaron heridas unas 400 personas. Un hombre, cuya foto famosa salió en muchos periódicos, quedó ciego. Hasta hoy en día los juzgados solamente han condenado a un policía por esta violencia.
Massen-Festnahmen bei Protestmarsch in New York
Auf dem Rückweg zur Basis im Zucotti Park wurden die über 1000 Demoteilnehmer von der Polizei eingekesselt. Viele wurden mit Absperrnetzen eingepfercht, zu Boden geworfen, mit Plastikhandschellen gefesselt und in Busse verladen. Bevorzugtes Ziel der polizeilichen Aggressionen waren Menschen, die mit Kameras das Geschehen dokumentierten. Es konnte aber freilich dadurch nicht verhindern, dass noch am selben Tag zahlreiche Fotos und Videos ins Internet hochgeladen wurden.
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Pressespiegel: Occupy Wall Street
Das Thema occupy Wall Street in den Medien diese Woche:
- “Noam Chomsky Announces Solidarity With #occupywallstreet” Occupy Wall Street
- “Wall Street protests enter 11th day” CNN
- “Occupying–Not Rioting–Wall Street” Huffington Post
- “Occupy Wall Street: Die grosse Unbekannte?” Stefanie Norden
- “Don’t dismiss the Wall Street occupation” Blogs.Reuters.
- Occupy Wall Street: the protesters speak
Guardian - “Occupy Wall Street” heißt die Aktion, und es geht real darum, symbolischen Raum in New York zu besetzen. Wie sich der Protest ausnimmt? Eine Ortsbesichtigung
Der Freitag - MICHAEL MOORE: ‘Let’s deal with this non-violently now and avoid riots’
This is money - Occupy Wall Street Day 5: This is What Democracy Looks Like
The Indypendent - “Protest Like an Egyptian: An Occupation of Wall Street” Thirteen
- Nachenkseiten
- TJS-Telegramm
- Oberham
- Zeitdiebe-Magazin
- Urban Comfort
Danke an alle Seiten, die auf uns verlinkt haben und an alle Besucher!
Kukutza: geräumt und geschleift
(Indymedia)
Offen gestanden hatte ich vor dieser Woche noch nie von diesem Kulturzentrum gehört. Meine Eindrücke aus dem folgenden Video sind aber, dass es sich um einen offenen, freundlichen, kulturell aktiven und bunten Ort der Zusammenkunft handelte:
Ein Aufkleber geht um die Welt
Vor wenigen Tagen veröffentlichte Zeit Online das Foto eines Demonstranten in New York, auf dessen Transparent ein gewisser gelber Aufkleber zu sehen ist. Die Auflösung war allerdings nicht hoch genug, um mit Sicherheit sagen zu können, ob es sich wirklich um einen der berühmten Anti-Stuttgart21-Aufkleber handelt.
Ein weiteres Photo des Plakats auf This is money beseitigt nun alle Zweifel:
Auch bei den Protesten von Occupy Wall Street ist das wohl bekannteste Erkennungszeichen der Stuttgart 21-Gegner mit von der Partie
Die Herkunft des Aufklebers wurde im Parkschützer-Forum geklärt.
Aktualisierung:
Bei n-tv gibt es ein weiteres Foto von dem Plakat mit Aufkleber.
Wallstreet-Besetzer: Polizeischikanen & Pizza-Spenden
Ein kurzer Bericht über den vierten Tag des #occupywallstreet-Protests in New York, den ich aus mehreren Twitter-Mitteilungen von Monica Lopez zusammenfasse.
Ein bisschen Puerta del Sol in New York: Gestern Nacht fingen die Aktivisten an, sich in dem Zuccoti Park, in dem sie campieren, etwas heimischer einzurichten. Sie hängten zwei blaue Planen auf, um die Technik und die Lebensmittel zu schützen, einige stellten auch ihre Zelte auf. In den frühen Morgenstunden wurden sie durch die Polizei geweckt, die sie aufforderte, alles wieder abzubauen.Lies mehr …
Empörte in Paris: Festnahmen und Verletzte
Gestern Abend kam es in Paris zu Polizei- ausschreitungen und zahlreichen Festnahmen friedlicher Demonstranten: Auf Facebook wird drei Verletzten berichtet, zwei davon mit ausgerenkten Schultern, eine junge Frau für mehrere Stunden bewusstlos. 117 Personen wurden von der Polizei vorübergehend festgenommen.
Eine Gruppe überwiegend spanischer Indignados (Empörter), die an dem Marsch nach Brüssel teilnehmen und vergangenen Freitag in der französischen Hauptstadt angekommen waren, befand sich auf dem zentralen Boulevard Saint Germain. Sie waren unterwegs zum Champ de Mars, wo sie eine Versammlung abhalten wollten.
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92. Montagsdemo 19.09. 2011
Diese Galerie enthält 24 Fotos.
Musik: Stefan Charisius und Afreax Moderation: Axel Wieland (BUND) Redebeiträge: Peter Conradi (SPD) Peter Pipiorke (Radler-Demo) Hannes Rockenbauch (SÖS) Die afrikanischen Klänge der Afreax zum Auftakt der 92. Montagsdemo ließen den kühlen, nieseligen Tag etwas sonniger erscheinen, als er war. Geschätzte 5000 Menschen waren vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof zusammengekommen und trugen wieder zahllose phantasievolle und […]
Pssst, Revolution: #occupywallstreet
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