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Antwort auf die Spanien Rettung

Im Februar schilderte eine Gruppe Spanierinnen und Spanier, die bei 15M (Bewegung 15. Mai) aktiv sind, in einem Video ihre Sicht der sogenannten Rettung Spaniens und richtete sich dabei gezielt an die Deutschen:

Jetzt folgte die Antwort darauf aus Frankfurt:

Gedreht wurde in der Nähe der Europäischen Zentralbank, wo sich auch bis letztes Jahr das Occupy-Camp befunden hatte. Nachzulesen gibt es den Text bei Occupy Frankfurt, die gemeinsam mit Blockupy das Video erstellt haben.
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“Ägyptische Frauen sind die rote Linie”

Video einer Demo in Ägypten gegen sexuelle Gewalt. Es wurde von Operation Anti Sexual Harassment (Twitter-Account: OPAntiSH) zusammengestellt und mit deutschen, englischen und spanischen Untertiteln versehen (einfach auf die entsprechende Schaltfläche klicken und Sprache auswählen).

OPAntiSH sind neben Tahrir Bodyguard eine der beiden Gruppen in Ägypten, die sich gegen die häufigen sexuellen Übergriffe gegenüber Frauen einsetzen. Wenn eine Frau bei Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz belästigt, umringt oder gar vergewaltigt wird, eilen Freiwillige so schnell sie können an Ort und Stelle und versuchen die Frau in Sicherheit zu bringen. Ahram online hat einen Artikel veröffentlicht, der das Grauen solcher Szenen schildert, wenn Dutzende Männer wie wilde Tiere über Frauen herfallen (“The circle of hell: Inside tahrir’s mob sexual assault epidemic”, Link).

Die Aktionen der beiden Gruppen beschränken sich jedoch nicht auf Hilfe in akuten Notfällen. Tahrir Bodyguard bietet auch kostenlose Selbstverteidigungskurse für Frauen an (nachzulesen bei Egypt Independent).

Mit Tweets in verschiedenen Sprachen und diesem Video wollen sie – auch international – Bewusstsein für diese Problematik erschaffen und Frauen Mut machen.

Wir lassen uns nicht vertreiben. Die Straße gehört uns.

Den Frauen zu Hause sage ich: Geht auf die Straße. Es ist die Zeit, unsere Präsenz deutlich zu machen. Das ist ein Schlüsselmoment)
(Zitate aus dem Video)

Rückblick auf den Generalstreik #14N

Eine Collage aus mehreren Städten.
Foto von kaosenlared.net

Hunderttausende Menschen unterstützten den ersten europaweiten Generalstreik am 14. November. Die Polizei zeigte sich von ihrer brutalsten Seite. In Barcelona wurde eine Frau schwer verletzt durch ein Gummigeschoss und verlor die Sehkraft auf einem Auge (Vorsicht, sehr blutiges Foto), in Tarragona wurde ein 13jähriger von einem Mosso d’Esquadra mit dem Schlagstock am Kopf verletzt und musste wegen der Platzwunde ins Krankenhaus (erneute Warnung, abermals ein sehr blutiges Foto. Ein Video von dem Vorfall), in Madrid wurde eine Frau durch die Attacke eines Uniformierten die Treppe hinunter gestoßen (Foto).

Es mutet beinahe ironisch an, dass die Polizisten drei Tage später auch zu tausenden auf die Straße gingen, um gegen Gehaltskürzungen zu demonstrieren (NZZ). Streikrecht hin, Streikrecht her, ihre beste und wertvollste Unterstützung wäre gewesen, keine Demonstranten zusammenzuschlagen und Kollegen zurückzuhalten.

Aktion vor Bankfiliale: “Der Kapitalismus tötet”.
Foto von acampadabcn_int@ow.ly

Die spanische Regierung nennt den Streik einen Reinfall im Vergleich zum vorherigen im März und belegt das mit dem weniger zurückgegangenen Stromverbrauch. Viele Menschen berichteten hingegen, dass die Straßenlaternen auch tagsüber beleuchtet waren, um mehr Strom zu verbrauchen. Das zynischste Argument für den weniger erfolgreichen Generalstreik stammt vom spanischen Innenminister: Es wurden 40 % weniger Menschen festgenommen, als während des Generalstreiks vor einem halben Jahr (Quelle: La información).

Die Gewerkschaften bezeichnen den Generalstreik als großen Erfolg, dem sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anschlossen, die El País in english schrieb, dass der Streik die Industrie zum Stillstand brachte.

Lesenswerte und informative Berichte über den Generalstreik:
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Solidarität mit spanischen Bergleuten – Solidaridad con los mineros

Gestern fanden in mehreren deutschen Städten Aktionen vor dem spanischen Konsulat statt, um sich mit den streikenden Bergleuten zu solidarisieren und gegen die Polizeigewalt zu protestieren, die den Kumpels widerfuhr, als sie vergangenen Mittwoch in Madrid demonstrierten, wobei viele von ihnen verletzt wurden durch Knüppelschläge und Gummigeschosse.

Fotos und Videos von den Solidaritätsbekundungen:

Ayer tuvieron lugar manifestaciones de apoyo para los mineros en varias ciudades alemanas. Los manifestantes se reunieron frente a las embajadas españolas para protestar contra la violencia que ejerció la policía durante la manifestación minera el miércoles pasado en Madrid, dejando heridos muchas personas por pelotazos de goma y porrazos.

Fotos y vídeos de estas acciones:
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Zainab Al-Khawaja wieder frei

Bahrain: Zainab Al-Khawaja – besser bekannt unter ihrem Twitter-Pseudonym angryarabiya – ist wieder auf freiem Fuß, berichtete ihre Schwester Maryam Al-Khawaja vor drei Tagen.

Zainab Al-Khawajas Anwalt bestätigte gegenüber Reuters, dass sie gegen Kaution freigelassen wurde. Wegen Teilnahme an einer nicht genehmigten Versammlung war sie zu einer Haftstrafe von einem Monat verurteilt worden, die sie durch die Untersuchungshaft bereits abgesessen hat. Wegen “Beleidigung eines Polizisten” musste sie außerdem noch ein Bußgeld von 200 Dinaren (530 US-Dollar) bezahlen.
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#Blockupy: 1430 x GeSa

Vom EA-Frankfurt konnten ca. 1430 Ingewahrsamnahmen, nur auf Grund von Ordnungswidrigkeiten, als auch zahlreiche Verletzte festgestellt werden.
Quelle: Pressemitteilung des Ermittlungsausschusses Frankfurt

Ich finde, das kann man unkommentiert so stehen und auf sich wirken lassen.

En castellano: Según la comisión jurídica de #Blockupy, fueron detenidas aproximadamente 1.430 personas durante los cuatro días de acción en Fráncfort, 16 – 19 de mayo. También hay un gran número de heridos.

UPDATE: Blockupy und Frankfurt in der spanischsprachigen Presse

rebloggt von Indignados Frankfurt:

Die friedlichen Proteste in Frankfurt, aber auch die umstrittene Reaktion der Stadt darauf, sorgten  international für Interesse. Hier ein kurzer Überblick, wie in Spanien die Blockupy Aktionen wahrgenommen wurden:

  • Die spanische Zeitung El Mundo berichtet kurz und sachlich über die Frankfurter Blockupy Proteste gegen die Banken und die europäische Politik. Hervorgehoben wird das massive Polizeiaufgebot, das die Zeitung weniger im Text als mehr durch die Bilder kommentiert: ein…

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Fotos Blockupy Demo 19.05.2012

25.000 Menschen bei der Blockupy-Demo am 19.05. in Frankfurt, trotz aller Repressionen durch Politik und Polizei. Lassen wir doch einfach mal die Bilder von der “größten Demonstration, die Frankfurt seit Jahren erlebt hat” (Zitat Frankfurter Rundschau) auf uns wirken. Die Sprache der Bilder ist so international wie dieser Protest selbst und wird überall verstanden.

25.000 personas acudieron a la manifestación de Blockupy en Fráncfort el 19 de mayo, a pesar de todas las represiones ejercidas por la policía y los políticos. Disfrutemos de las fotos de “la manifestación más multitudinaria en Fráncfort desde hace muchos años” (según el periódico alemán Frankfurter Rundschau). Tanto la manifestación como las fotografías denotan el carácter universal del acontecimiento; un acontecimiento escrito en una lengua que es comprensible para todos.

Foto von strassenstriche@twitpic


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Blockupy Frankfurt 18.05.2012

Die Aktionen gestern bei Blockupy in Frankfurt, sehr gut zusammengefasst in einem Video-Bericht:


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Nachbetrachtung: Räumung occupy Frankfurt

Foto von a_ffm@Twitter

Als occupy Frankfurt vor drei Tagen geräumt wurde, leisteten etwa 350 Aktivistinnen und Aktivisten Widerstand gegen die erdrückende Polizei-Übermacht. Für ein Camp, um das es die letzten Wochen etwas ruhiger geworden war, ist das eine erstaunliche Mobilisierung, um so mehr an einem Werktag Vormittag.

Die kreativste Protestform waren die Kinderplantschbecken voller Wasserfarbe, in denen einige Camp-Verteidiger saßen. Sie übergossen sich gegenseitig mit Farbe, so dass es der Polizei nicht möglich war, diese farbtriefenden Menschen abzuführen, ohne selbst bekleckert zu werden.

Ich sehe eine vielfache Symbolkraft in dieser Aktion:
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