Keine Gerechtigkeit für Dietrich Wagner? (Richtigstellung)

Im Parkschützer-Forum berichtet ein Freund von Dietrich Wagner, dass dessen Verfahren gegen die Verantwortlichen für den Wasserwerfereinsatz, der ihm das Augenlicht raubte, eingestellt wurde. Die Prozesse gegen Aktivisten gegen Stuttgart 21 gehen indessen unvermindert weiter, sei es nun wegen Sitzblockaden oder weil sie die Nordflügelbesetzung fotografisch dokumentiert haben. Sieht so Gerechtigkeit aus?

Dietrich Wagner bat darum, am Samstag bei der Großdemo einige Minuten lang sprechen zu dürfen. Ich hoffe, die Veranstalter gewähren ihm diese Bitte. Die Polizeigewalt vom 30.09 darf nicht unter den Teppich gekehrt werden!

Richtigstellung Es verhält sich doch nicht, wie ursprünglich angenommen. Matthias von Hermann schrieb im Parkschützer-Forum eine Richtigstellung:

Zuerst einmal: Die Info ist falsch bzw. genau andersherum: Das Verfahren GEGEN Herrn Wagner wurde vor 1,5 Wochen eingestellt mit der Begründung, dass er schon mit seinen Verletzungen genug gestraft sei. Das ist zynisch, aber eine gerne verwendete exit-Strategie der StA. Die StA sieht das wohl als die einfachste Version, aus der Nummer wieder rauszukommen.

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4 responses to “Keine Gerechtigkeit für Dietrich Wagner? (Richtigstellung)”

  1. Ingrid says :

    Hallo Sven,

    vielleicht solltest Du diesen Artikel lieber vom Blog nehmen. Der Sachverhalt scheint ein anderer zu sein, als ursprünglich angenommen. Es wurde wohl das Verfahren GEGEN Herrn Wagner eingestellt.

    Schau mal:

    http://www.parkschuetzer.de/statements/76494

    Und hier ist relativ weit unten der erläuternde Kommentar von Matthias von Herrmann:

    http://www.parkschuetzer.de/statements/76466

    Liebe Grüße
    Ingrid

  2. bodenfrost says :

    Vielen Dank für Informationen und Links. Ich lasse den ursprünglichen Text im Sinne der Transparenz und Aufrichtigkeit gegenüber eigenen Fehlern stehen, streiche ihn aber durch und ergänze ihn um die Richtigstellung.
    Offen gestanden ist es mir wesentlich lieber, dass es sich um ein Missverständnis handelte und so die Hoffnung auf Gerechtigkeit nicht weiter aufgegeben werden musste.

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