[Update] Polizeigewalt gegen Schülerdemo in Valencia

UPDATE 1: Weitere Gewalt am Montag, 20.02.
UPDATE 2: landesweite Demos gegen Polizeigewalt am Dienstag, 21.02.

In der spanischen Stadt Valencia kam es zu einer dreitägigen Spirale aus Schülerdemonstrationen und Polizeigewalt. Insgesamt wurden 17 Menschen festgenommen und einige verletzt, darunter auch Minderjährige. Eine 20-jährige musste ins Krankenhaus überstellt werden. Zahlreiche Schüler sind traumatisiert, Eltern und Lehrer empört, die Polizei weist jede Schuld von sich und die Regierung – schweigt sich aus.

Jugendlicher im Würgegriff
Foto von juanlusanchez@yfrog

Angefangen hatte es am Mittwoch, dem 15. Februar. Mehr als tausend Schüler und Lehrer der weiterführenden Schule (IES = instituto de educación secundaria) Lluís Vives blockierten für kurze Zeit eine zentrale Straße. Ihr Protest richtete sich gegen die Kürzungen im Bereich öffentliche Bildung, die im Januar durch die generalitat– die autonome Landesregierung – verabschiedet worden waren. Die Gelder sind mittlerweile so knapp, dass viele Schule nicht einmal mehr die Rechnungen für Heizung und Licht begleichen können. Als die Polizei versuchte, die Versammlung aufzulösen, nahm sie einen 17-jährigen fest und führte ihn in Handschellen ab. Nach Aussage eines Lehrers wurde er auch geschlagen. Andere Jugendliche wurden an Haaren und am Hals weggezerrt.

14-jährige wird an den Haaren weggezogen
Foto von jonascandalija@Yfrog


Eine Lehrerin und Mutter empörte sich darüber, dass, wenn für fünf Minuten der Verkehr aufgehalten wird, sofort die Polizei herbei eilt, dass es aber niemanden interessiert, wenn bei Bildung und Gesundheit Einsparungen vorgenommen werden.

Aus Protest gegen diesen unverhältnismäßigen Polizeieinsatz und die Festnahme eines Jugendlichen gingen am Folgetag abermals Lehrer und Schüler auf die Straße. Die martialisch ausgerüstete Polizei ging erneut brutal gegen die Schüler vor. Zwei von ihnen wurden in einer Filiale der Kaufhauskette El Corte Inglés festgesetzt, andere wurden auf die Wache gebracht.

Gefangen im Corte Inglés
Foto von juanlusanchezyfrog

Die Proteste verebbten auch nicht am nächsten Tag. Am Freitag versammelten sie sich vor ihrem Institut und zogen dann gemeinsam zu der Polizeiwache, in der ihre Gefährten gefangen gehalten wurden. Dort wurden sie von den antidisturbios in voller Kampfmontur eingekesselt, in kleine Gruppen geteilt, und ihre Personalien aufgenommen. Die Ordnungshüter gaben sich alle Mühe, die Schüler einzuschüchtern. „Wenn ich dein Vater wäre, würde es Ohrfeigen setzen,“ sagte einer einem 16jährigen Mädchen. Eine 15jährige wurde als Hure beschimpft. Die Beamten weigerten sie sich, ihre Dienstmarke zu zeigen und ihre korrekte Erkennungs-Nummer zu nennen.

Foto von NaBayolet@Yfrog

Am Freitagabend wurden die Gefangenen wieder auf freien Fuß gesetzt und von einigen hundert Gefährten unter Beifall und Siegesrufen in Empfang genommen. Die Freilassung erfolgte unter der Voraussetzung, dass sie in regelmäßigen Abständen bei der Polizei vorstellig werden. Ihnen werden Widerstand gegen die Staatsgewalt und Störung der öffentlichen Ruhe zur Last gelegt.

Wenn ich die Fotos der verängstigten Jugendlichen betrachte, denke ich sofort an vergleichbare Aufnahmen aus Stuttgart vom schwarzen Donnerstag. Wie tief ist eine Gesellschaft gesunken, wenn die einzige Antwort auf legitime Proteste Gewalt und Repression ist und diese dabei nicht einmal vor Kindern und Jugendlichen Halt macht?

Aktualisierung Montag, 20. Februar, 20:00 Uhr:
Mehr Polizeigewalt und Festnahmen von Schülern

Valencia kommt auch am vierten Tag nicht zur Ruhe. Traurige Bilanz des Montags: 26 Festnahmen, 5 davon Minderjährige.

Die Jugendlichen hatten sich am Montag Nachmittag an ihrer Schule Lluís Vives versammelt, um weiterhin gegen die Polizeigewalt zu protestieren. Trotz eines massiven Polizeiaufgebots, dem sie sich gegenüber sahen, gelang es ihnen zu der nahe gelegenen Plaza de San Agustín zu gelangen. Die voll ausgerüsteten Einheiten lösten mit Knüppelschlägen die Versammlung auf und nahm die ersten Jugendlichen fest. Umstehende unbeteiligte Passanten ergriffen spontan Partei für die misshandelten Jugendlichen und forderten deren Freilassung. Ein Passant rief einem Polizisten zu: „und wenn es deine Tochter wäre?“ Unter dem Hashtag #primaveravalenciana (valencianischer Frühling) verbreiteten sich die Nachrichten rasend schnell über Twitter.

Am frühen Abend versammelten sich die Schüler abermals an ihrem Institut und zogen in die Innenstadt, um kurzzeitig den Straßenverkehr zu blockieren, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. die antidisturbios gingen noch weitaus brutaler als an den vorangegangenen Tagen auf sie los. Die verängstigten und empörten Schüler riefen ihnen zu: no sois funcionarios sino mercenarios (ihr seid keine Beamten, sondern Söldner), menos corrupción, más educación (weniger Korruption, mehr Bildung) und nannten sie Faschisten.

Laut Público waren es tausende Jugendlicher, die in der Innenstadt Valencias unterwegs waren und von den Polizisten regelrecht gejagt und verprügelt wurden. Auch Gummigeschosse sollen eingesetzt worden sein. „Sie behandelten uns wie Terroristen,“ sagte einer der Betroffenen. Einem 20-jährigen wurde dabei die Nase gebrochen und seinen Begleitern nicht einmal erlaubt, Eis zur Kühlung zu bringen. Als er abgeführt wurde, teilte man ihnen nicht mit, ob er nun auf die Wache oder in ein Krankenhaus kommt. Eine junge Frau wurde festgenommen, weil sie einen Polizisten nach dessen Dienstnummer fragte. Entsetzte Eltern berichten, wie ihre Kinder am Hals weggeschleppt, zu Boden geworfen wurden und ihnen die Arme verdreht wurde. Die Polizei hielt es nicht einmal für nötig die Eltern umgehend über die Festnahme ihrer Kinder in Kenntnis zu setzen.

Abends versammelten sie sich mit Erlaubnis der Dekanin Elena Grau in der Fakultät für Geschichte und Geographie, um bei einer asamblea (Versammlung) über das weitere Vorgehen zu beratschlagen. Sie fordern den Rücktritt der Beauftragten der spanischen Regierung für Valencia, Paula Sánchez de León, und kündigten an, auf der Straße zu bleiben, solange diese im Amt bleibt. Die Dekanin stellte sich den Polizisten entgegen und hinderte sie daran, das Gebäude zu betreten.

Die besetzte Fakultät
Foto von sepc_uv@Twitter

Paula Sánchez de León sagte bei einer Pressekonferenz, dass es keine Polizeiübergriffe gegeben habe und dass, falls doch einem einzelnen Beamten die Hand ausgerutscht sei, dies Folgen haben würde. Der oberste Polizeichef der Region Valencia nannte das Vorgehen seiner Einheiten angemessen, warf den Jugendlichen Gewalttätigkeiten vor. Auf die Frage nach der Zahl der eingesetzten Einheiten, antwortete er: „es ist nicht ratsam, dem Feind die Stärken und Schwächen zu enthüllen.“

Noch am selben Abend gab es spontane Solidaritäts-Demos in mehreren spanischen Städten. Allein in Madrid kamen auf der Puerta del Sol mehrere hundert Menschen zusammen, um den valencianischen Schülern ihrer Unterstützung zu versichern.

Solidemo auf der Sol
Foto von mmedinillas@yfrog

Fotos und Videos dieses Montags im Anhang des Artikels. Ein sehr schlimmes Foto von einem jungen Mann, der mit blutverschmiertem Gesicht von der Polizei auf dem Boden festgehalten wird, ist auf der Seite Kaos en la red.

Dienstag, 21. Februar:
Tausende protestieren in ganz Spanien gegen Polizeigewalt

Am Dienstag Morgen meldete die spanische Zeitung Público, dass alle festgenommenen Minderjährigen sich wieder auf freiem Fuß befänden.

Die spanische Polizeigewerkschaft SUP hält laut Público das Polizeivorgehen für einen „schwerwiegenden Fehler“, beschuldigt die Beauftragten der spanischen Regierung für Valencia, dass sie „mit Kanonen auf Spatzen schießen wollte“ und verlangt ihren Rücktritt. Die internationale Berichterstattung ist in Bewegung geraten (siehe Link-Liste von heute).

15:00 Uhr: Aus La Vanguardia: Die valencianische Partido Popular (rechtskonservative Partei in Spanien) gesteht ein, dass die Polizei übertrieben gegen die Schüler vorgegangen ist und bittet die Opposition „aus dieser bedauernswerten Episode“ kein Kapital zu schlagen.

Die Proteste gingen am Nachmittag weiter. Die Zufahrt zum Institutsgelände wurde durch eine Sitzblockade versperrt:

Zufahrt
Foto von VD_Dominguez@Twitpic

Foto von gabisalinas@yfrog

Mehr Teilnehmer als an allen Tagen zuvor waren heute bei der Demo gegen die anhaltenden Polizeirepressionen in Valencia. Vor der Schule IES Lluís Vives versammelten sich tausende Jugendliche (20minutos, Público, El País) und zeitgleich 500 Studenten vor der Fakultät für Geschichte und Geographie. Im Stadtzentrum trafen sich beide Gruppen aufeinander und zogen vereint durch die Straßen.

Foto von SEPC_UV@Twitter

Auch Oppositions-Politiker, Eltern und Lehrer schlossen sich dem Zug an. Die Polizei hielt sich heute spürbar zurück, obwohl nach einer Meldung der Público Einheiten aus Barcelona, Sevilla und Valladolid angefordert worden waren, um die Schülerproteste aufzuhalten. Empört, aber friedlich, zog der Protestmarsch bis zum Rathaus und forderte dort den Rücktritt der Landesbeauftragten für die Region Valencia. Diese zieht in Erwägung, untersuchen zu lassen, ob die Polizei nicht doch unangemessen gehandelt hat. Als Symbol ihres Protest hielten viele Demonstranten eine Buch in der Hand und riefen „das sind unsere Waffen.“

Blick vom Balkon der IES Lluís Vives
Foto von laaiayfrog

Der beeindruckende Protestmarsch
Foto von csraul@Twitter

Straße eingenommen
Foto von respetocanas@yfrog

Die El País bietet eine Galerie mit vielen weiteren Fotos von der großen Demo heute an. Auch bei Periodismo Humano finden sich Aufnahmen der Veranstaltung.

In zahlreichen anderen Städten wurden die Valencianer unterstützt. Eine von Público veröffentlichte Liste zählt über 20 Städte mit Solidaritätsveranstaltungen auf. Ein Foto aus Teneriffa:

Grüße aus Teneriffa
Foto von Momo_RevolTran@Twitter

Am frühen Abend meldet Student Spring, der Twitter-Account des „studentischen Frühlings“ (nach dem Twitter-Hashtag #primaveraestudiantil): „In Valencia haben wir bewiesen, dass wir gemeinsam alles erreichen können. Die Gefangenen wurden freigelassen. Alle!“ Dennoch wollen sie so lange weiter auf die Straße gehen, bis auch alle Anschuldigen den Jugendlichen gegenüber fallengelassen werden. Bereits für morgen Nachmittag ist die nächste Protestaktion geplant.

Die regierende rechtskonservative Partido Popluar versucht derweil, die Verantwortung von sich zu weisen und unterstellt der Opposition, diese Proteste angezettelt zu haben. Bei so viel Selbstbeschäftigung und Machtspielen ist wohl nicht zu erwarten, dass die Untersuchung der Vorkommnisse ernsthafte Ergebnisse bringen wird.

Gegen 21:00 Uhr: die El País meldet, dass 3000 Menschen aus Solidarität mit Valencia gerade auf der Straße sind! Es gab ein paar angespannte Momente, als die Polizei Knüppel und Gummigeschossgewehre zückte, aber bislang verlief alles friedlich. Ein aktuelles Foto:

Protest in Madrid Foto von diagodirecto@twitpic

Mehr Fotos aus dem nächtlichen Madrid hat El País online gestellt. Auch die Fotografen von FotogrAcción waren mit ihren Kameras vor Ort.

22:00 Uhr: die tausenden Menschen sind zum Sitz der Partido Popular gezogen. (Público) Immer wieder mal Anspannung seitens der Polizei, aber sie legte sich glücklicherweise bis jetzt auch immer wieder. Der Versuch bis zum Kongress zu kommen scheiterte ebenso wie der Versuch einer yo no pago-Aktion (demonstratives Überwinden der Drehgitter ohne zu bezahlen) im Bahnhof Atoche an einer massiven Polizeipräsenz. Im Laufe des späten Abends löste sich die Menschenmenge allmählich auf.

Teilnehmerzahlen/Kurzberichte für andere Städte:
AlicanteEl País: 1000
BarcelonaLa Vanguardia: Auf der der plaza Sant Jaume versammelten sich über 1000 Menschen, denen sich später 900 Mitglieder der Bewegung 15m anschlossen, die auf der plaza Catalunya demonstriert hatten. Gemeinsam zogen sie dann zum Polizeipräsidium, das von Mossos d’Equadra bewacht wurde.
Cuenca Cadena SER: 100
Málaga: (ab ~ Minute 1:20 Eindrücke von unüberhörbaren Solidemo)

MurciaEl País: 1000 | Cadena SER: 100 | 20 minutos: mehrere hundert
Oviedo Cadena SER: 100 | 20 minutos: 500 Menschen nahmen an einem Demozug teil, der am Sitz der Regierungsbeauftragten für Asturien und an der Parteizentrale de Partido Popular vorbeiführte
Santiago de Compostela 20 minutos: Menschen aller Altersklassen forderten auf Transparenten „Meinungsfreiheit“ und „Bildung“
Sevilla Diario de Sevilla: etwa 1000 Menschen demonstrierten friedlich vor dem Parteisitz der Partido Popular | 20 minutos: über 1000 in Sevilla, insgesamt mehrere tausend in den verschiedenen Metropolen Andalusiens
Teruel 20 minutos: über 100 Menschen versammelten sich auf dem Campus der Fakultät für Ciencias Sociales y Humanas, um gegen Kürzungen und Polizeigewalt in Valencia zu demonstrieren.
Toledo Cadena SER: 100
Vigo 20 minutos: Menschen aller Altersklassen forderten auf Transparenten „Meinungsfreiheit“ und „Bildung“
Zaragoza 20 minutos: ungefähr 1000 Menschen demonstrierten vor der Universiät, einige davon zogen danach zum Parteisitz der Partido Poppular im Stadtzentrum.

Englischsprachige Berichte über die Demos brachte El País in english („Thousands take to Valencia streets in protest against police violence and education cuts“) und the olive press („Protests in Spain after students dubbed ‘the enemy’“).

Die beiden Twitterinnen @M0nicaL0pez und @meiwd berichten auch auf auf englisch aus Spanien.

Der Bericht wird an dieser Stelle fortgesetzt.

Videos vom Montag:

Polizist wirft Mädchen gegen ein Fahrzeug:

Das erste Vorgehen der Polizei heute gegen Demonstranten:

Polizist ohrfeigt grundlos einen Jugendlichen:

Ungerechtfertigte Festnahme eines Mädchens, die nichts gemacht hatte:

TV-Bericht TV3 (auf valencianisch, mit spanischen Untertiteln):



Videos von den ersten drei Tagen


(in dem obigen Video sieht man, wie eine verletzte junge Frau von der Polizei abgeführt wird. Sie erlitt eine 7 cm lange Platzwunde am Kopf, die im Krankenhaus geklammert werden musste.)

Videos von Morera TV

Fotos (Mittwoch bis Freitag)

Fotos (Dienstag)

Fotos (Montag)

Links (Mittwoch bis Freitag)

  • „Valencia: Polizeigewalt gegen Minderjährige“ Demokratie4Punkt0
  • „Informe sobre la represión policial en Valencia contra adolescentes y simpatizantes de la Escuela Pública.“ El blog de Julian
  • „Detenido en Valencia un alumno que protestaba contra los recortes“ El País
  • „Seis detenidos en la protesta contra la actuación policial ante el IES Lluis Vives“ 20minutos
  • „Dos cargas policiales en Valencia dejan varios heridos y diez detenidos“ El País
  • „Seis detenidos en una nueva manifestación estudiantil en Valencia“ Europapress
  • „Al menos seis detenidos en Valencia en la marcha para exigir la liberación de los estudiantes“ 20 minutos
  • „Seis detenidos más en un nuevo choque entre estudiantes y policía“ El País
  • „Un agente a una de las jóvenes estudiantes: ‚No tienes cuerpo ni de puta'“ El Mundo
  • „Protestas por la actuación policial contra menores en Valencia“ Periodismo Humano
  • „Seis detenidos y nueve heridos por las protestas del IES Lluís Vives“ Público
  • „Multitudinaria protesta frente al IES Lluis Vives de Valencia tras la carga policial“ El Economista
  • „Detenidos varios jóvenes que protestaban contra los recortes“ Público
  • „Cuatro nuevos detenidos y tres policías heridos en la segunda jornada de protestas“ ABC
  • „Tengo seis grapas y una brecha de siete centímetros por defender mis derechos“ Público

Links (Montag/Dienstag)

  • Deutsch:
  • „Valencia: Spanische Polizei prügelt auf Minderjährige ein“ Welt
  • „Proteste in Spanien: Brutaler Polizeieinsatz gegen Studenten“ Spiegel (Video-Bericht)
  • „Festnahmen bei Protesten gegen Sparbeschlüsse in Spanien“ Donaukurier
  • „Polizeigewalt in Spanien – Schülerdemo gegen unbeheizte Schule brutal aufgelöst“ der Standard
  • „Valencia: Spanische Polizei prügelt auf demonstrierende Schüler ein“Red Globe News
  • „Gewalt bei Protesten in Valencia“ Studikurier
  • „Proteste gegen Sparbeschlüsse in Spanien: Polizei prügelt auf Schüler ein“ n-tv
  • Englisch:
  • „Spanish police beat students in protest“ Skynews
  • „Police in Spain accused of beating students“ Euronews
  • „Spanish police brutalize student protesters in Valencia“ ROAR Magazine
  • Französisch:
  • „Espagne : violences lors d’une manifestation contre la rigueur à Valence“ Le monde
  • Spanisch:
  • „Miles de jóvenes de toda España protestan en la calle contra la violencia policial“ 20 minutos
  • „Manifestaciones en toda España en apoyo a los estudiantes de ValenciaCadena SER
  • „La policía detiene a 14 estudiantes y menores en Valencia“ El País
  • „Brutalidad policial sin límites contra menores de edad, periodistas, profesores y viandantes en el centro de Valencia“ Kaos en la red
  • „Las protestas estudiantiles en Valencia dejan 14 detenidos“ lne
  • „La policía dispara bolas de goma contra los estudiantes en Valencia“ El País
  • „Hoy mismo la policía ha vuelto a cargar contra los estudiantes que protestaban por la violencia policial y a favor de una educación de calidad.“ Madrilonia
  • „Pasé 30 horas en el calabozo“ El País
  • „La nueva batalla campal entre estudiantes y policía en Valencia se salda con 10 detenidos“ 20 minutos
  • „En el Luis Vives no hubo carga policial ni patadas, como han dicho algunos impresentables“ 20 minutos
  • „La delegada de Gobierno en Valencia niega que la Policía haya reprimido a los manifestantes“ 20 minutos
  • „Duras cargas policiales contra estudiantes en Valencia“ La Vanguardia
  • „La Policía vuelve a cargar contra estudiantes en Valencia“ Público
  • „Una joven herida y varios detenidos en las cargas policiales contra los estudiantes“ El mundo
  • „Diez detenidos en una nueva protesta estudiantil en Valencia“ Europapress
  • „Al menos 10 detenidos, tres de ellos menores, en las protestas estudiantiles de Valencia“ RTVE
  • „Profesores y padres de alumnos se encerrarán esta noche en el IES Luis Vives de Valencia“ La Información
  • „La CEP asegura que la labor de la Policía ha sido „impecable“ y pide que si se protesta se respeten los „límites““ La Vanguardia
  • „La jornada de protesta estudiantil en Valencia suma 21 detenidos“ Europapress
  • „La Policía califica como „enemigos“ a quienes han participado en la protesta“ 20 minutos
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5 responses to “[Update] Polizeigewalt gegen Schülerdemo in Valencia”

  1. Sun Zi says :

    Es ist unglaublich das in einem „demokratischen“ Staat mit solch einer Brutalität gegen Schüler und Studenten vorgegangen wird. Dort werden fundamentale Menschenrechte mit füßen getreten.

    • bodenfrost says :

      Ich befürchte fast, diese Vorgehen der Polizei ist von oben vorgegeben. Hundertschaften ohne (eigentlich verpflichtende) Erkennungsmarken, Polizei und Politik, die Einsatz als verhältnismäßig und angemessen bezeichnen, das Abstreiten von Polizeigewalt, die an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe, dass die Jugendlichen Mandarinen von den Bäumen gepflückt und die Beamten damit beworfen habe…

      Vielleicht soll ein Exempel statuiert werden: beschwert euch nicht, geht nicht auf die Straße, ihr habt nichts zu sagen.

      Das sind nur Spekulationen meinerseits, aber die Berichte, Bilder und Videos nehmen mich sehr mit.

  2. Sun Zi says :

    Ich denke da hast du recht. Für mich sieht es auch wie ein Exempel aus. Ich denke auch das Paula Sánchez de León dies angeordnet hat. Aber trotzdem ist das echt nicht zu fassen. Welcher Mensch kann auf Kinder und Jugendliche in dieser Form einprügeln?! Haben die denn kein gewissen?!

    Bei Twitter vordern bereits viele spanier den rücktritt von ihr, aber was soll es bringen? Dann kommt nur der nächste PP Faschist und macht da weiter wo sie aufgehört hat.

    Ich kann nachvollziehen, dass dich das sehr mitnimmt, da ich in Valencia viele freunde habe. Die meisten sind derzeit am Studieren und ich hoffe das sie nichts abbekommen haben.

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