Anarchistischer Monatsrückblick: Mai 2017

Rückblick auf die zurückliegenden vier Wochen aus anarchistischer Perspektive. Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Lieber zu viele Links als keine. Wenn nichts anderes dabei steht, sind die verlinkten Texte auf deutsch.

Mai 2017:

Bayram wird im Knast in Aserbaidschan die dringend benötigte medizinische Versorgung verweigert. Sein Anwalt berichtet, wie schlecht es ihm geht. Bayram wurde zusammen mit Giyas zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, weil die beiden regierungs- kritische Graffiti an ein Denkmal gesprüht hatten. [Changenow.Blogsport]
Das Libertäre Bündnis Ludwigsburg (LB²) erinnerte mit einer Transparent-Aktion und einem Online-Text an die Festnahme vor einem Jahr [LBQuadrat].

In Stuttgart beteiligte sich nicht zuletzt aufgrund der perfekten Vorbereitung und Mobilisierung durch das Libertäre Bündnis Ludwigsburg ein großer anarchistischer Block an der alljährlichen revolutionären 1. Mai-Demo. Eine Vielzahl schwarzer und schwarz-roter Fahnen und anarchistischer Transparente (siehe Foto) prägte das Bild des Demozuges im hinteren Drittel.
Der sichtbare Anteil an AnarchistInnen, Libertären und Antiautoritären war deutlich höher als in den Jahren zuvor. Die Cops schafften es mit all ihren Schikanen nicht zu verhindern, dass die hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo ihr Ziel erreichten, das soziale Zentrum Lilo Hermann im Stadtteil Heslach.

Die DAF (Devrimci Anarşist Faaliyet, Revolutionäre Anarchistische Aktion) hat mehrere Fotos vom anarchistischen Block bei der Demo zum 1. Mai in Istanbul veröffentlicht. Mit ihrem Motto zogen sie eine Linie von den Ursprüngen des 1. Mai zur Gegenwart: „Haymarket’ten Taksim’e Sürüyor, Sürecek Mücadele“ (Vom Haymarket bis zum Taksim, der Kampf geht weiter). Auf dem Haymarket-Platz in Chicago hatte 1886 die Demo für den 8-Stunden-Arbeitstag stattgefunden. Der Taksim-Platz in Istanbul ist seinerseits ein Symbol, weil dort keine Demos zugelassen sind und AnarchistInnen versuchen, diesem Verbot zu trotzen.
Auf einem Transparent stand „Anarşist Devrime Faaliyetle“, was „aktiv zur anarchistischen Revolution“ bedeutet. [DAF/Facebook (türkisch)]
Bei der Demo gingen die Cops gegen Anarchistinnen und Anarchisten vor. Es gab mehrere Festnahmen. [Ismail Küpeli/Twitter]
Black Rose, eine anarchistische Föderation in den USA, ruft dazu auf, die Anarchistinnen und Anarchisten in der Türkei gegen die immer schlimmer werdende Repression zu unterstützen und zu spenden. [Black Rose Fed (englisch)].

2014/2015 gab es heftige Repressionswellen gegen die anarchistische Bewegung in Spanien. Die Codenamen der Repressionsorgane für diese Razzien waren operación Pandora (I und II), operación Piñata und operación ICE. 69 AnarchistInnen wurden dabei festgenommen. Einige Genossinnen und Genossen wurden anschließend in Untersuchungshaft gesteckt und kamen erst Monate später, gegen Auflagen, wieder frei. 5 der Betroffenen haben nun erklärt, dass sie sich diesen Auflagen nicht länger beugen werden. Diese 5 sind aus Barcelona und Madrid und werden sich nicht mehr regelmäßig bei Gericht melden, was eine der Bedingungen für ihre Freilassung war. [A Las Barricadas (spanisch)]
Wenige Woche später wurde das Verfahren gegen die 11 Angeklagten, die bei operación Pandora (I) festgenommen worden waren, eingestellt. Als Begründung für diese Einstellung nannte die Richterin am Sondergerichtshof Audiencia Nacional, dass die Ermittlungsbehörden in fast 3 Jahren nicht einen Beweis für die von ihnen behaupteten terroristischen Aktivitäten erbringen konnten. Die Richterin räumte eine 3-tägige Berufungsfrist ein. [Kaos en la red | Todo por hacer (beide: spanisch)]

Bei einer Bullenrazzia gegen das Asilo Occupato, ein besetztes anarchistisches Gebäude in Turin (Italien), wurden 6 Aktivistinnen und Aktivisten festgenommen [Anarchist News (englisch)].

In Krefeld tut sich was! Die anarchistische Gruppe hat jetzt ein eigenes Ladenlokal & ist mit der Herrichtung des Ladens beschäftigt! [Ruhr_Anarchie/Twitter].

[Crimethinc (englisch)] führte ein Interview mit zwei Anarchisten aus Belarus. Dort wird seit Monaten demonstriert gegen das „Parasitengesetz“, das alle, die länger als 6 Monate arbeitslos sind, zu einer zusätzlichen Steuerzahlung zwingen soll.

Das [Lower Class Magazine] veröffentlichte einen Beitrag über Anarchistinnen und Anarchisten in Peru.

Hanna Poddig sitzt eine 110tägige Haftstrafe ab, zu der sie verdonnert wurde, weil sie sich weigert eine Geldstrafe für eine Ankettaktion zu bezahlen. Die Anti-Atomkraft-Aktivistin, Anarchistin und Mitarbeiterin beim Übersetzungkollektiv rund um den anarchistischen Mailorder Black Mosquito dürfte auch bekannt sein aus dem Dokumentarfilm „Projekt A – Eine Reise zu anarchistischen* Projekten“. [NDR]

Als Reaktion auf einen hetzerischen Artikel über den 1. Mai dieses Jahr in Portland, der AnarchistInnen mit FaschistInnen gleichsetzte, erhielt [Oregon Live (englisch)] eine korrigierende Zuschrift, die auch verbreitet wurde: „Here’s what anarchists really want (Letter to the editor)“

Die anarchistische Zeitung El Libertario aus Venezuela ruft Anarchistinnen und Anarchisten zu weltweiter Solidarität auf. Eine deutsche Übersetzung des Textes: [Linksunten]

Der Sender Arte legt wenige Wochen nach der Ausstrahlung der Dokumentation „Kein Gott, kein Herr“ nochmal nach und veröffentlicht auf seiner Internetseite einen interaktiven Test: „Sie sind Anarchist und wir werden es Ihnen beweisen“ [Arte].

In Mülheim wurde ein Vortrag abgehalten über die anarchafeministischen Mujeres Libres (freie Frauen), die während der sozialen Revolution 1936 in Spanien gegründet wurden und bei denen bis zu 20.000 Frauen organisiert waren, um für ihre Rechte zu kämpfen [AFRheinRuhr].

[Its Going Down (englisch)] veröffentlichte einen Text über Omar Aziz, einen Anarchisten aus Syrien, der 2013 in Assads Folterknästen ermordet wurde.

In Bochum wurde die Herner Straße 131 besetzt, um dort ein soziales Zentrum entstehen zu lassen. Ein kurzer Bericht auf [Linksunten]. Es ist auch einen anarchistische Unterstützungsgruppe entstanden. Diese Gruppe postete Vorschläge, wie die Besetzung unterstützt werden kann: [A131BoSoli]. Die Anarchistische Gruppe Dortmund führte ein Interview mit zwei der BesetzerInnen: [AGDo.blogsport].

Die [New York Times (englisch)] berichtet über die anarchistische Bewegung in Griechenland, die dort immer aktiver wird. Mittlerweile gibt es 250 selbstverwaltete autonome Zentren. Ungefähr 3000 Geflüchtete sind in Gebäuden untergekommen, die von AnarchistInnen besetzt wurden. „Die Leute vertrauen uns, weil wir sie nicht wie KundInnen oder WählerInnen behandeln“, sagte einer der Aktivisten beim Interview. „Jedes Versagen des Systems beweist, dass die Idee der AnarchistInnen wahr ist“, fuhr er fort.

Die Nr. 77 der Gaidao ist erschienen, die monatliche Zeitschrift der Föderation deutschsprachiger AnarchistInnen. Download und/oder Bestellung: [FdA-IFA]. In der aktuellen Ausgabe gibt es unter anderem einen Bericht über die Anarchistische Buchmesse in Mannheim und über die Arte-Dokumentation „Kein Gott, kein Herr“.

Das Anarchistische Radio Berlin blickt in seinem neuesten Podcast auf den April zurück. Themen sind diesen Mal unter anderem der räumungsbedrohte Kiezladen Friedel in Berlin und das internationales A-Radio-Treffen in Athen. Anhören/Download: [ARadio.Blogsport]

In der Silberburg in Nürtingen wurde eine Veranstaltungsreihe zum Thema Anarchismus organisiert. Die Silberburg ist ein selbstverwaltetes Kneipenkollektiv ohne Chef. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe war das Libertäre Bündnis Ludwigsburg zu Gast und und trug eine „Einführung in die Idee des Anarchismus“ vor. Rund 20 Menschen hörten sich den ausgezeichnet ausgearbeiteten Vortrag an. Im Anschluss gab es eine angeregte Frage- und Diskussionsrunde.
Eine Woche später schaute sich am selben Ort ein Dutzend Interessierter gemeinsam den Dokumentarfilm Projekt A an. Anschließend tauschten einige der Anwesenden ihre Eindrücke aus über die im Film vorgestellten praktischen Umsetzungen anarchistischer Ideen. An beiden Abenden stand ein Infotisch bereit, an dem anarchistische Broschüren, Zeitschriften und Karten mitgenommen wurden.
Richtig schön war, dass spontan Leute dem Organisationsteam unter die Arme griffen, als es viel zu tun gab, sei es mit dem Beamer oder dem Popcorn.

In Madrid (Spanien) demonstrierten zehntausende bei einem erneuten Marsch der Würde gegen die Verarmung des Proletariats. Auch wenn sie in den Berichten bei [Neues-Deutschland] und [Labournet] nicht erwähnt werden, beteiligten sich auch die anarchosyndikalistischen Gewerkschaften CNT, CGT und Solidaridad Obrera an dem Demozug. Einige Fotos und Videos von deren Präsenz: [CNT oficial | CNT-Gráficas | CNT Leganés | Solidaridad Obrera | Solidaridad Obrera | CGT-Madrid | CGT-Zona Sur (alle: spanisch, Twitter)].

Gute Nachrichten von dem emanzipatorische Wohnprojekt Villa Galgenberg in Nürtingen: Nach Verhandlungen mit der Stadt konnte eine Einigung erzielt werden und der Erhalt des Projekts ist gesichert. Die Villa Galgenberg war räumungsbedroht, da die Stadt das Gebäude gekauft und den BewohnerInnen fristlos gekündigt hatte. Detaillierte Infos werden über die Kommunikationskanäle der Villa folgen.

[Libcom (englisch)] veröffentlichte eine Kurzbiographie über den Anarchisten Alejandro Finisterre, den Erfinder des Tischfußballs.

Historische Jahrestage:

1. Mai 1886: Generalstreik und Massendemonstrationen in den USA für den 8-Stunden-Arbeitstag. Allein in Chicago streikten 40.000 Arbeiterinnen und Arbeiter und 80.000 beteiligten sich an der Demonstration. Wenige Tage später wurden Arbeiterinnen und Arbeiter bei einem Polizeieinsatz getötet. Als Reaktion darauf wurde zu einer Kundgebung auf dem Haymarket-Platz in Chicago aufgerufen. Bei dieser Kundgebung explodierte eine Bombe, die mehrere Polizisten tötet. Obwohl die Urheberschaft der Bombe nie festgestellt werden konnte, setzte im Anschluss eine massive Repressionswelle gegen Anarchistinnen und Anarchisten ein. 8 Anarchisten wurden festgenommen und wegen Mordes angeklagt: August Spieß, Samuel Fielden, Michael Schwab, Georg Engel, Adolf Fischer, Oskar Neebe, Louis Lingg und Albert R. Parsons. Nach einem Schauprozess werden 7 zum Tod und einer zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Der erst 23 Jahre alte Lingg brachte sich im Gefängnis um. Parsons, Fischer, Spieß und Engel wurden erhängt. Fielden und Schwab konnten durch Gnadengesuche an den Gouverneur eine Umwandlung des Todesurteils in eine langjährige Haftstrafe erreichen. [Anarchismus.at]

Am 5. Mai 1945 wurde das KZ Mauthausen durch US-Amerikanische Truppen befreit. Eine 2008 von AnarchistInnen angebrachte Gedenktafel erinnert daran, dass dort auch zahlreiche Genossinnen und Genossen von Nazis gefangen gehalten und ermordet wurden [Anarchismus.at].

Am 14. Mai 1940 starb Emma Goldman. Ihr konsequenter Anarchismus, der Einsatz für die Freie Liebe und die Rechte der Frauen machten sie zu einer Galionsfigur sowohl der anarchistischen, als auch der feministischen Bewegung. Sie lehnte den Staat, die kapitalistische Wirtschaft und Religion ab und sah diese als unterdrückend und dem menschlichen Streben nach Freiheit entgegenstehend an. [Anarchismus.at | Wikipedia]

15. Mai 2011 – Im Anschluss an eine Demo gegen Arbeitslosigkeit, Armut, Austerität, Überwachung und Korruption wird die Puerta del Sol, der zentrale Platz in Madrid, besetzt. Barcelona und immer weitere Städte schließen sich an. In ganz Spanien entstehen fröhliche und bunte Protestcamps. Es ist die Geburtsstunde der Bewegung 15M (nach dem Datum), beziehungsweise der Indignados (die Empörten, nach dem Buch von Stéphane Hessel).

Wenn auch keine explizit anarchistische Bewegung, hatten doch viele AktivistInnen bei 15M hierarchiefreie Vorstellungen von Organisation und ließen diese auch einfließen.
Auf den Plätzen wurden Entscheidungen von allen gemeinsam getroffen, in sogenannten asambleas (Versammlungen). In Workshops und Vorträgen wurde unter anderem über Alternativen zum Kapitalismus nachgedacht und diskutiert. Auf einem großen Transparent stand „La crisis es el capitalismo“ (der Kapitalismus ist die Krise). Viele Menschen wurden gestärkt durch das frisch erlangte Bewusstsein, dass sie mit ihrer Notlage – Arbeitslosigkeit, Zwangsräumung, usw. – nicht allein dastehen, sondern dass es Abertausenden genau so geht wie ihnen. Und dass folglich der Ausweg aus der Misere nur kollektiv beschritten werden kann. Das Misstrauen gegenüber dem Parlamentarismus wurde in dem Demoruf „que no, que no, que no nos representan“ (sie repräsentieren uns nicht) zum Ausdruck gebracht. Direkte Aktion wurde angewandt. So wurde versucht, mit einer Menschenkette um das Regionalparlament in Barcelona ein Abstimmung der Parteien über Kürzung von Sozialausgaben zu verhindern. Aus den Platzversammlungen heraus entstanden im ganzen Land Solidaritätsgruppen, die versuchten, Zwangsräumungen durch Sitzblockaden zu verhindern, wie es zuvor die PAH (Plattform der von Hypotheken Betroffenen) bereits in Katalonien getan hatte.

Einige Monate später wurde die Bewegung, die ihrerseits durch den Arabischen Frühling inspiriert worden war, zu einem wichtigen Impuls für die antikapitalistische und basisdemokratische Bewegung Occupy Wall Street, die in New York entstand und sich rasant über die USA verbreitete.

Sowohl 15M in Spanien und Occupy Wall Street in den USA erlitten heftige Polizeigewalt. Mehrfach wurden Camps brutal geräumt und AktivistInnen verletzt und festgenommen und mit Repression überzogen.

Die Anarchistische Föderation Gran Canaria teilt anlässlich des 6. Jahrestags ihre Erinnerungen und Erfahrungen mit 15M: [FAGC_Anarquista/Twitter (spanisch)].

Am 20. Mai 1936 erschien in Spanien die erste Ausgabe der anarchafeministischen Zeitschrift Mujeres libres (freie Frauen). Gegründet wurde die Zeitschrift von Lucía Sánchez Saornil, Mercedes Comaposada und Amparo Poch y Gascón. Alle drei waren Mitglieder der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft CNT. Die Zeitschrift, die es auf 14 Ausgaben brachte, wurde zur Keimzelle der gleichnamigen Organisation. [Diagonal (spanisch) | Anarchismus.at | Wikipedia]

Am 29. Mai 1830 wurde Louise Michel geboren. Sie beteiligte sich aktiv an den Kämpfen um die Pariser Kommune und wurde dafür nach Neukaledonien verbannt. Als Anarchistin zurückgekehrt, setzte sie sich konsequent für die Befreiung von jeder Unterdrückung ein und unterstützte unter anderem den Kampf um die Befreiung der Frauen: „Sklave ist der Proletarier, Sklave aller Sklaven ist die Frau des Proletariers.“
Als die französischen AnarchistInnen für den 1. Mai 1890 eine Kundgebung planten, hielt Louise Michel kurz zuvor aufstachelnde Vorträge in Lyon und wurde daraufhin als geistesgestört in einer Nervenheilanstalt in Vienne festgehalten. Bei ihrer Beerdigung wurde sie von 120.000 Menschen zur letzten Ruhestätte begleitet. [Anarchismus.at | Wikipedia]

Am 30. Mai 1814 wurde Michail Bakunin geboren. Er gilt als Begründer des anarchistischen Kollektivismus und war in der Ersten Internationalen der bekannteste „Gegenspieler“ zu Karl Marx und der staatsfixierten Sozialismusvariante der deutschen Sozialdemokratie. [Anarchismus.at]

Termine:

Mai/Juni 2017 finden in Köln die 3. Libertären Wochen statt. Das Programm: [LibertaereWochen].

Von 2. – 4. Juni 2017 wird es in Wien am Yppenplatz eine anarchistische Büchermesse geben. [ABuchmesse.noblogs]

3. Juni 2017 – Proteste gegen den sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“, ein Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe-Durlach [LBQuadrat].

Am 10. Juni 2017 findet in Stockholm eine anarchistische Buchmesse statt [Anarchist Bookfair (englisch/schwedisch)].

6. Juli 2017: Internationale antikapitalistische Demo gegen den G20-Gipfel in Hamburg: [G20tohell]:

Wir wollen mit einer Demonstration zum Auftakt des G20 Gipfels Protest und Widerstand, radikale Kritik und Praxis gegen patriarchale und kapitalistische Zustände sichtbar machen – uns gegen die Diskurshoheiten der Empfänge und Kamingespräche der folgenden Tage in Stellung bringen.

14. bis 16. Juli 2017: Sommerfest in der Villa Galgenberg, ein emanzipatorisches Wohnprojekt in Nürtingen. Neben Party und Konzert sind dieses Jahr auch politische Beiträge und Workshops geplant. Das genaue Programm ist noch in Arbeit. Fest steht schon, dass es einen Vortrag über Anarcho-Kommunismus geben wird.

4. August 2017: Auch dieses Jahr wird die Wasserbombenparade durch Nürtingen ziehen, um ein humorvolles Zeichen gegen staatliche Repression zu setzen.

Am 28. Oktober 2017 wird in London die Anarchistische Buchmesse stattfinden [AnarchistBookfair (englisch)].

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