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Anarchistischer Monatsrückblick: August 2017

Rückblick auf die zurückliegenden vier Wochen aus anarchistischer Perspektive. Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Lieber zu viele Links als keine. Wenn nichts anderes dabei steht, sind die verlinkten Texte auf deutsch.

Die zurückliegenden vier Wochen:

Das Libertäre Bündnis Ludwigsburg (LB²) hat einen Umsonstflohmarkt organisiert. Der Umsonstflohmarkt war Teil der Kampagne „Solidarische Perspektiven entwickeln jenseits von Wahlen und Populismus“. Diese Kampagne wurde von der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) ins Leben gerufen und umgesetzt. Eindrücke von dem Umsonstflohmarkt: [LBQuadrat].

Die FdA-Kampagne „Solidarische Perspektiven entwickeln jenseits von Wahlen und Populismus“ kommt auch in Dortmund in Schwung. Auf dem Borsigplatz beim „Still-Leben“ gab es einen anarchistischen Stand mit großem Andrang und guten Gesprächen. Neben einem Stand mit Infomaterial gab es auch eine Kiste vom Black Pigeon mit Büchern zum verschenken. Kurzbericht und Fotos: [ANetzDo (1) | (2)]

Die Anarchistische Gruppe Dortmund war bei einer Diskussionsveranstaltung in Bielefeld namens „Rettet die Wahlen – für Stammwähler, Unentschlossene und Anarchisten“ (den Zusatz im Untertitel gab es wohl eigens wegen der Anwesenheit der Anarchistischen Gruppe Dortmund). Dort hatten sie Gelegenheit, ihre Positionen darzulegen, dass Wahlen nicht zielführend sind, um Veränderungen zu bringen, und kamen ins Gespräch mit anderen Menschen, die bei der Veranstaltung waren. Ein Reisebericht: [AGDo]

Katalonien/Spanien: Freispruch für drei Anarchosyndikalisten der CNT. Die Staatsanwaltschaft in Barcelona hatte für jeden von ihnen 5 Jahre Haft gefordert, wegen Protesten gegen El Corte Inglés. Die CNT hatte 2015 mehrere Aktionen gegen El Corte Inglés durchgeführt (Streikposten, Boykottaufruf, Kundgebung, Flugzettel), um Druck auszuüben, damit die Warenhauskette eine Klage zurückzieht im Zusammenhang mit dem Generalstreik 2012. [Directa (katalanisch)]
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Gute Taten vom Schreibtisch aus

Die Ohnmacht, Ungerechtigkeit zu erkennen und nichts dagegen tun zu können, kann sich lähmend und zermürbend anfühlen. Glücklicherweise lässt sich etwas dagegen unternehmen: aktiv werden. Das ist nicht so schwer oder gar unmöglich, wie es zuweilen scheint. Hier drei Beispiele um sich für eine gute Sache einzusetzen, wenn man auch nur ein halbes Stündchen seiner Zeit oder ein paar Euro erübrigen kann.

Neuaufbau des Sozialzentrums Can Vies in Barcelona

Die Stadtverwaltung von Barcelona ließ im Mai das selbstverwaltete Sozialzentrum Can Vies gewaltsam räumen und teilweise abreißen. Die Leute von Can Vies wollen es gemeinsam mit Unterstützern und Anwohnern des Stadtteils neu aufbauen (siehe Bericht auf Bodenfrost). Das nötige Geld versuchen sie per Crowdfunding zusammenzubekommen. Angepeilt sind 70.000 €, wovon 40.000 € für den Neuaufbau vorgesehen sind und 30.000 € für die Unterstützung derjenigen, die wegen ihrer Teilnahme an den Protesten gegen die Räumung von Can Vies in die Mühlen der Justiz geraten sind.

Link: Crowdfunding-Seite Verkami (Informationen auch auf englisch)
Twitter-Hashtag: #RefemCanVies (bauen wir Can Vies neu auf)
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